Szenenfoto aus der Aufführung des deutsch-niederländischen Theaterprojektes „de Rozentuin – der Rosengarten“ am 17. November 2014 in einem früheren Häftlingsraum des Arbeitserziehungslagers Ohrbeck der Gestapo Osnabrück (Foto: Theo van Delft)
Szenenfoto aus der Aufführung des deutsch-niederländischen Theaterprojektes „de Rozentuin – der Rosengarten“ am 17. November 2014 im Außenbereich des ehemaligen Arbeitserziehungslagers Ohrbeck der Gestapo Osnabrück (Foto: Theo van Delft)
Die Sonderausstellung "Überdauert! Effekten - Objekte - Erinnerungen" wurde in der Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte vom 11. April bis 31. Juli 2015 präsentiert (Foto: Jörg Dreyer)
Die Sonderausstellung "Überdauert! Effekten - Objekte - Erinnerungen" wurde in der Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte vom 11. April bis 31. Juli 2015 präsentiert (Foto: Jörg Dreyer)
Festakt zur Eröffnung der Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“ in der BBS II in Göttingen (Foto: Philipp Küchler)
Festakt zur Eröffnung der Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“ in der BBS II in Göttingen (Foto: Philipp Küchler)
Die ehemaligen Synagoge Stadthagen während der Sanierungsarbeiten 2016 (Foto: Förderverein ehemalige Synagoge Stadthagen e.V.)
Erdgeschoss der ehemaligen Synagoge Stadthagen während der Renovierung mit dem Banner eines NS-Opfers, 2016 (Foto: Förderverein ehemalige Synagoge Stadthagen e.V.)
Modell des „Festplatzes“ Bückeberg nach einem Entwurf von Albert Speer aus dem Jahre 1934 (Foto: Sammlung Gelderblom)
Bückebergteller“. Der Teller wurde 1937 in der schlesischen Porzellanmanufaktur „Tiefenfurt Echt Tuppack“ produziert. Er trägt auf der Rückseite den Stempel „Handarbeit – Du gabst uns Arbeit – 1937“ (Quelle: Sammlung Gelderblom)
Szenenfoto aus dem Theaterstück „Moshes zweites Leben“ (Foto: D. Kurtz)
Szenenfoto aus dem Theaterstück „Moshes zweites Leben“ (Fotograf: D. Kurtz)
  • Deutsch-niederländisches Theaterprojekt „De Rozentuin – Der Rosengarten“

    Deutsch-niederländisches Theaterprojekt „De Rozentuin – Der Rosengarten“

    Die Gedenkstätte Augustaschacht e.V. erarbeitete in Kooperation mit dem „National Monument Kamp Amersfoort“ (Niederlande) ein Theaterstück, das darauf abzielte, jüngere und ältere Generationen grenzübergreifend in einen Dialog über die gemeinsame Geschichte eintreten zu lassen. In dem unter Anleitung von professionellen Theaterschauspielern entwickelten Stück setzten sich die Laiendarsteller mit den Fragen nach den Ursachen von Diktaturen, Gewalt und Rassismus auseinander. Im Mittelpunkt der Handlung stand die Geschichte des Niederländers Mark Edelstein, der im Polizeigefängnis Amersfoort (Niederlande) und im Arbeitserziehungslager Ohrbeck inhaftiert war. Das Theaterstück wurde nach dem gefürchteten Strafplatz des Amersfoorter Lagers, dem sogenannten Rozentuin, benannt. Das Ergebnis der Theaterarbeit wurde in mehreren Aufführungen in Deutschland und den Niederlanden gezeigt. Parallel wurden Bildungsmaterialien entwickelt und ein Film über den Entwicklungsprozess des Theaterprojektes produziert. 

     
  • Sonderausstellung „Überdauert! Effekten - Objekte - Erinnerungen“

    Sonderausstellung „Überdauert! Effekten - Objekte - Erinnerungen“

    Der Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. ist Träger der Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte. Das KZ Salzgitter-Drütte wurde im Zuge des verstärkten Einsatzes von KZ-Häftlingen in der Rüstungswirtschaft 1942 unter einer Hochstraße auf dem Gelände der „Reichswerke Hermann-Göring“ eingerichtet. Es war eines der ersten und größten Außenlager des KZ Neuengamme. Die Gedenk- und Dokumentationsstätte befindet sich in den Häftlingsunterkünften des ehemaligen Konzentrationslagers unter der immer noch betrieblich genutzten Hochstraße auf dem Werksgelände der heutigen Salzgitter Flachstahl AG. 

    Das Projekt wurde in Kooperation mit dem International Tracing Service (ITS) in Bad Arolsen entwickelt. Das Archiv verfügt über die umfangreichste namensbezogene Dokumentensammlung zu den NS-Verbrechen. Daneben verwahrt das ITS persönliche Gegenstände von ehemaligen Häftlingen der Konzentrationslager. Insgesamt handelt es sich um einige tausend sogenannte Effekten, die bisher nicht an ihre rechtmäßigen Eigentümer oder deren Angehörigen zurückgegeben werden konnten. 

    In dem Projekt des Arbeitskreises Stadtgeschichte wurden die bisher recherchierten Ergebnisse zu den Verfolgungswegen einzelner Häftlingen des KZ Drütte mit den beim ITS verwahrten Gegenständen dieser Personen verknüpft. Im Fokus der Ausstellung standen somit persönliche Gegenstände (Schmuckstücke, Dokumente, alltägliche Gebrauchsgegenstände) und das Schicksal ihrer Eigentümer. Die Ausstellung wurde im Rahmen der Feierlichkeiten aus Anlass des 70. Jahrestages der Befreiung am 11. April 2015 eröffnet. 

     
  • Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“

    Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“

    Die Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“ wurde von den Geschichtswerkstätten Duderstadt und Göttingen e.V. in Kooperation mit internationalen Projektpartnern aus Polen, Italien und den Niederlanden konzipiert. Mit großem Erfolg wurde sie im Jahr 2010 in verschiedenen Orten Südniedersachsens präsentiert. Im Vordergrund steht die Dokumentation von Einzelschicksalen der zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppten Frauen, Männer und Kinder. Die Geschichte der Einzelpersonen ist eingebettet in die historischen und sozioökonomischen Kontexte. Aus Anlass der Eröffnung fand am 17. April 2015 ein Festakt statt, der mit großem Interesse von der Öffentlichkeit begleitet wurde. Seit 2015 ist sie dauerhaft in der Berufsbildenden Schule II in Göttingen öffentlich zugänglich.

     

     

     
  • Mediale Erschließung der Außenanlage der Gedenkstätte Schillstraße

    Mediale Erschließung der Außenanlage der Gedenkstätte Schillstraße

    Der Arbeitskreis Andere Geschichte Braunschweig e.V. hat im Rahmen seiner Aufgabenwahrnehmung für die „Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig Schillstraße“ ein webbasiertes Informationskonzept entwickelt, das die Zeitschichten der unterschiedlichen Erinnerungskulturen auf dem Gelände der Gedenkstätte mit Hilfe von Fotos, Dokumenten, topographischen Karten und Auszügen aus Interviews mit Zeitzeugen vermitteln soll. Einen thematischen Schwerpunkt wird die Geschichte des KZ Schillstraße und das Gelände des ehemaligen Lagers bilden, das heute von einem Shopping-Center als Parkplatz genutzt wird.

     
  • Ausgestaltung der ehemaligen Synagoge Stadthagen zu einem Lernort

    Ausgestaltung der ehemaligen Synagoge Stadthagen zu einem Lernort

    Der 2008 gegründete Verein ehemalige Synagoge Stadthagen hat sich zum Ziel gesetzt, die Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen im heutigen Landkreis Schaumburg und die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus zu befördern. Die Fördermittel dienten für den Umbau der ehemaligen Synagoge Stadthagen zu einem Gedenk- und Lernort. Nach der baulichen Sanierung des Gebäudes wurde zunächst der Raum im Erdgeschoss mit Informationen zur Geschichte der Juden in Schaumburg sowie exemplarischen Biographien von NS-Opfern aus Schaumburg mit Hilfe von bedruckten Tuchfahnen („Bannern“) versehen. In Form einer Beamer-Präsentation sollen alle Opfer des NS in Schaumburg namentlich genannt werden. Der Raum soll späterhin außerdem als Gedenk- und Veranstaltungsraum genutzt werden.

     
  • Aufbau eines Dokumentations- und Lernortes: Die „Reichserntedankfeste“ auf dem Bückeberg

    Aufbau eines Dokumentations- und Lernortes: Die „Reichserntedankfeste“ auf dem Bückeberg

    Der Verein Regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln erhält eine finanzielle Unterstützung für den Aufbau eines Dokumentations- und Lernortes zum Thema „Die Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg bei Hameln“. In dem Projekt soll auf Basis des aktuellen Diskussionsstandes im Umgang mit dem historischen Ort ein topografisch-historisch orientiertes Informationssystem auf dem Bückeberg installiert werden. Weiterhin ist in Zusammenarbeit mit Schulen und dem Studienseminar Hameln die Erarbeitung von Unterrichtsmodellen mit didaktischen Handreichungen geplant. In einem dritten Baustein soll die Sammlung zur Geschichte des Bückebergs nach wissenschaftlichen Kriterien erfasst und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Projekt wird noch bis März 2018 fortgesetzt.

     
  • Theaterinszenierung „Moshes zweites Leben“

    Theaterinszenierung „Moshes zweites Leben“

    Der Förderverein Gedenkstätte Ahlem erhielt einen Zuschuss für die Erarbeitung und Aufführung der Theaterproduktion „Moshes zweites Leben. Der Todesmarch vom KZ Hannover Mühlenberg zum KZ Bergen-Belsen im April 1945“. In Rückblenden berichten die beiden Hauptdarsteller sukzessive über ihre jeweiligen Verfolgungserfahrungen, die nochmals einen dramatischen Höhepunkt während der Verlegung der Häftlinge vom KZ Mühlenberg in das KZ Bergen-Belsen im April 1945 erfahren. Das Theaterstück richtete sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler.