Dokumentationsstelle

1993 wurde nach einem einstimmigen Beschluss des niedersächsischen Landtages eine zentrale Dokumentationsstelle eingerichtet, um bei allen inhaltlichen Fragen zur Geschichte von Widerstand und Verfolgung zwischen 1933 und 1945 behilflich zu sein. Sie erfasst und sammelt Archivalien und andere Dokumente in Archiven und Sammlungen im In- und Ausland und arbeitet sie auf.

Diese Materialien sind für Gedenkstätten, regionale Initiativen, Forschungseinrichtungen, Schulen und interessierte Bürgerinnen und Bürger zugänglich und helfen bei der Aufarbeitung, Dokumentation, Präsentation und Vermittlung der Geschichte der NS-Zeit. Schwer zugängliche einschlägige Materialien, insbesondere aus dem Ausland, werden reproduziert und liegen in der Dokumentationsstelle in Celle zur Einsicht bereit. Daneben stehen Hilfs- und Findmittel, unter anderem eine sachthematische Sammlung sowie ein Archivführer, zur Verfügung. Eine Präsenzbibliothek mit dem inhaltlichen Schwerpunkt NS-Geschichte in Nordwestdeutschland ergänzt das Angebot der Dokumentationsstelle.

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