Tag des offenen Denkmals 2013
Orte des Nationalsozialismus: Relikte der Verbrechen und Schauplätze der Propaganda

Am Sonntag, dem 8. September 2013 findet der diesjährige bundesweite "Tag des offenen Denkmals" der Deutschen Stiftung Denkmalschutz statt. Diesmal lautet das Motto: "Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?" In Niedersachsen und Bremen beteiligen sich viele Gedenkstätten und Initiativen, die an Orten der Verbrechen oder an Schauplätzen der propagandistischen Inszenierung des NS-Regimes an die Geschichte des Nationalsozialismus und seine Folgen erinnern. Diese Orte sind ein elementarer Bestandteil der historisch-politischen Bildung und der Erinnerungskultur. Durch Ausstellungen, pädagogische Angebote und ein breites Spektrum an Veranstaltungen werden hier die historischen Zusammenhänge dokumentiert und ein Bezug zur Gegenwart hergestellt.

Um die Geschichte des Nationalsozialismus nachvollziehbar zu machen, spielen originale Bauten und deren Reste eine zentrale Rolle: Sie sind Spuren der Macht und der Tat. Besucher bekommen durch sie die Gewissheit, an einem historischen Schauplatz zu sein. Zusammen mit Dokumenten und Erinnerungen von Zeitzeugen wird durch sie Geschichte konkret. Sind diese Stätten „unbequeme" Denkmale? Wie soll mit den baulichen Relikten umgegangen werden?

Um darüber zu diskutieren und um über das Geschehene an diesen Orten zu informieren, laden Gedenkstätten und Initiativen in Niedersachsen und Bremen zu einem Besuch am Aktionstag ein.

Faltblatt mit Programm der Gedenkstätten und Initiativen Download (PDF)

Zur Kartenübersicht:Google-Maps

Programm der landesweiten Eröffnung in Niedersachsen:Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege

Programm der landesweiten Eröffnung in Bremen:Landesamt für Denkmalpflege Bremen

Bundesweites Programm:Deutsche Stiftung Denkmalschutz: Tag des offenen Denkmals

 

Programm der Gedenkstätten und Initiativen in Niedersachsen und Bremen:

 

Gedenkstätte Wehnen

Gedenkstätte Alte Pathologie Wehnen

1890 errichtete Leichenhalle der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen. 1934 wurde
ein Sezierraum eingerichtet, in dem erbbiologische Untersuchungen betrieben
wurden. Ab 1936 starben in der Anstalt mehr als 1.500 Patienten durch vorsätzlichen Nahrungsentzug.

Hermann-Ehlers-Straße 7, 26160 Bad Zwischenahn-Ofen
c/o Gedenkkreis Wehnen e.V.
Tel.: 0441 – 99 92 770
info@gedenkkreis.de
www.gedenkkreis.de
Dauerausstellung, geöffnet Di 9 - 13 Uhr, Do und So 13 - 16 Uhr und auf Anfrage.

Am 8.9. geöffnet 11 bis 18 Uhr.
Führungen auf Anfrage zwischen 11 und 17 Uhr.

Gedenkstätte KZ Engerhafe

Gedenkstätte KZ Engerhafe

Der Garten der Pastorei war 1944 Teil des einzigen Konzentrationslagers in Ostfriesland. Die etwa 2.000 Häftlinge wurden beim Bau der Verteidigungslinie „Friesenwall“ eingesetzt. Mindestens 188 von ihnen starben und wurden auf dem Friedhof in Engerhafe bestattet.

Kirchwyk 5, 26624 Südbrookmerland-Engerhafe
c/o Verein Gedenkstätte KZ Engerhafe e.V.
www.gedenkstaette-kz-engerhafe.de
Dauerausstellung, geöffnet auf Anfrage.

Am 8.9. geöffnet 11 - 18 Uhr.

Gedenkstätte Lager Sandbostel

Gedenkstätte Lager Sandbostel

1939–45 Kriegsgefangenenlager für Tausende Gefangene und Militärinternierte aus über 70 Nationen, vor allem aus der Sowjetunion. 1945 auch „Auffanglager“ für etwa 9.000 KZ-Häftlinge. Die erhaltenen Gebäude, zum Teil aus Holz, stehen unter Denkmalschutz.

Greftstraße 3, 27446 Sandbostel
Tel.: 04764 – 22 54 810
info@stiftung-lager-sandbostel.de
www.stiftung-lager-sandbostel.de
Dauerausstellung, geöffnet Mo bis Fr 9 - 16 Uhr, So und feiertags 10 - 17 Uhr und auf Anfrage.

Am 8.9. geöffnet 11 - 18 Uhr.
Führungen auf Anfrage.

Denkort Bunker Valentin

Denkort Bunker Valentin

Monströse U-Boot-Bunkerwerft, entstanden 1943-45 als eines der größten Rüstungsprojekte der NS-Zeit. Beim Bau kamen Tausende Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge ums Leben.

Rekumer Siel, 28777 Farge-Rekum
Tel.: 0421 - 69 67 36 70
mail@bunkervalentin.de
www.denkort-bunker-valentin.de
Führungen So 11 und 13.30 Uhr, für Gruppen nach Voranmeldung auch So bis Fr.

Am 8.9. geöffnet 10.30 - 16.30 Uhr.
Führungen halbstündlich ab 12 Uhr.

www.baracke-wilhelmine.de

Dokumentations- und Lernort Baracke Wilhelmine

Baracke eines 1939 gebauten Marinegemeinschaftslagers, in dem unter anderem 1941-43 das Arbeitserziehungslager der Bremer Gestapo untergebracht war, ab 1943 die Bauleitung des Bunkers "Valentin". 1945-47 Lazarett, 1947-62 Teil des evangelischen Hospitals Neuenkirchen.

An der Kaserne 122, 28790 Schwanewede-Neuenkirchen
c/o Harald Grote, Heimatfreunde Neuenkirchen e.V., Sparte Gedenkstättenarbeit
Tel.: 0421 - 68 34 99
www.baracke-wilhelmine.de
Dauerausstellung, geöffnet auf Anfrage.

Am 8.9. geöffnet 10 - 17 Uhr.
14 Uhr: Ev. Gottesdienst auf dem Hospitalfriedhof.

www.ag-bergen-belsen.de

Rampe Belsen

1936 gebaute Bahnverladestation des Truppenlagers Belsen, 1940–45 Ankunftsort von Zehntausenden Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen des Lagers Bergen-Belsen. Ein Teil der Bahnanlage steht unter Denkmalschutz.

An der L 298 zwischen 29303 Belsen und Bergen
c/o Elke von Meding, AG Bergen-Belsen e.V.
Tel.: 05051 – 40 08
e.vonmeding@gmx.de
www.ag-bergen-belsen.de
Informationstafeln und rekonstruierter Waggon

Am 8.9. Führungen um 11 und 15 Uhr, Treffpunkt: Zufahrt zur Rampe an der L 298 am Mahnmal "Objekt Bergen-Belsen".

http://bergen-belsen.stiftung-ng.de

Gedenkstätte Bergen-Belsen

Seit 1945 weltweit bekannter Erinnerungsort, Mahnmale aus der Nachkriegszeit erinnern an mehr als 70.000 Menschen, die 1940-45 im Kriegsgefangenen- und Konzentrationslager umkamen. Das frühere Lagergelände mit Relikten von Lagerbauten steht unter Denkmalschutz.

Anne-Frank-Platz, 29303 Lohheide
Tel.: 05051 - 47 59-0
information.bergen-belsen@stiftung-ng.de
http://bergen-belsen.stiftung-ng.de
Dauerausstellung, geöffnet Okt. bis März 10 - 17 Uhr, April bis Sept. 10 - 18 Uhr.

Am 8.9. geöffnet 10 - 18 Uhr, thematische Führungen um 11.30, 13.30 und 15 Uhr, Programm siehe Website.

© Peter Wanninger, AG Bergen-Belsen

Sowjetischer Kriegsgefangenenfriedhof Wietzendorf

Friedhof des Kriegsgefangenenlagers Wietzendorf (1941-45), auf dem rund 16.000 sowjetische Soldaten bestattet sind. Erhalten ist das originale Mahnmal, das die sowjetische Militärmission 1945 errichten ließ.

29649 Wietzendorf
c/o Peter Wanninger, AG Bergen Belsen e.V.
Tel.: 0171 - 64 64 318
peter.wanninger@t-online.de

Am 8.9. Führung um 15 Uhr: Bahnhof, ehemaliges Lagergelände, Friedhof. Treffpunkt: Bahnhof Wietzendorf.

Predigthalle Friedhof Stangriede (Hannover)

Alte Predigthalle auf dem jüdischen Friedhof An der Stangriede

1864 von Edwin Oppler erbaute Trauerhalle, in der sich die Gedenkstätte der früheren Synagogengemeinde für die jüdischen Kriegsgefallenen 1914-18 befindet. Ab 1941 Nutzung der Halle als "Judenhaus" für mehr als 100 hannoversche Juden.

An der Strangriede 55, 30167 Hannover
c/o Dr. Peter Schulze
Tel.: 0163 - 88 17 639

Am 8.9. geöffnet 11 - 18.15 Uhr.
Führung um 16.30 Uhr.

Ehemaliges Nitrithaus, Pulverfabrik Liebenau

Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau

In dem 1939-45 von der "Eibia GmbH für chemische Produkte" betriebenen Werk "Karl" wurden mehr als 20.000 Zwangsarbeiter eingesetzt, etwa 2.000 von ihnen starben. Zum früheren etwa 1.200 Hektar großen Fabrikgelände gehören 400 Gebäude sowie mehrere Kilometer Straßen und Schienen.

31618 Liebenau
c/o Martin Guse
Tel.: 05023 - 15 75
pulverfabrik@martinguse.de
www.martinguse.de/pulverfabrik und www.japl.de
Eine Dokumentations- und Bildungsstätte ist zurzeit im Aufbau

Die Führung am 8.9. ist bereits ausgebucht. Anfragen für spätere Termine möglich.

Gelände der Reichserntedankfeste 1933-37 auf dem Bückeberg bei Hameln

Gelände der "Reichserntedankfeste"auf dem Bückeberg

1933-37 veranstaltete das Reichspropagandaministerium auf dem von Albert Speer gestalteten Gelände die "Reichserntedankfeste", zu denen bis zu einer Million Menschen anreisten. Teile des Gebietes stehen seit 2011 unter Denkmalschutz.

Bückebergstraße, 31680 Emmerthal-Hagenohsen
c/o Bernhard Gelderblom, Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.
Tel.: 05151 - 61 839
gelderblom-hameln@t-online.de
www.gelderblom-hameln.de und www.geschichte-hameln.de

Am 8.9. Führungen um 14, 15 und 16 Uhr.

Früherer Appellplatz des KZ Moringen

KZ-Gedenkstätte Moringen

1933-45 Konzentrationslager für Männer, Frauen und männliche Jugendliche, die im Lager und in der Umgebung Zwangsarbeit leisten mussten. 1944 wurde zusätzlich ein Außenlager bei der Heeresmunitionsanstalt in Volpriehausen eingerichtet.

Lange Straße 58, 37186 Moringen
Tel.: 05554 - 25 20
info@gedenkstaette-moringen.de
www.gedenkstaette-moringen.de und www.facebook.com/moringenmemorial
Dauerausstellung, geöffnet auf Anfrage.

Am 8.9. Führung um 11 Uhr mit szenischen Lesungen in Kooperation mit stille hunde theaterproduktionen und dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen, Treffpunkt: Vor dem Maßregelvollzugszentrum, Lange Straße 32.

Gebäude der früheren Heeresmunitionsanstalt Volpriehausen

Kalibergbaumuseum Volpriehausen

Ab 1937 von der Wehrmacht betriebene unterirdische Munitionsanstalt, in der ab 1939 zahlreiche Zwangsarbeiter, ab 1944 auch Häftlinge des Jugend-KZ Moringen eingesetzt wurden. Viele Gebäude sind erhalten.

Wahlbergstraße 1, 37170 Uslar Volpriehausen
c/o Detlev Herbst, Heimatverein Kalibergbaumuseum
Tel.: 05573 - 541
www.volpriehausen.com
Dauerausstellung, geöffnet April bis Okt., Sa 15 - 17 Uhr.

Am 8.9. geöffnet 15 - 17 Uhr.
Führung um 14 Uhr in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Moringen.

Fundamente Lenner Lager

Erinnerungsstätte Lenner Lager

Eines von mehreren Lagern für Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge und Strafgefangene, die im Raum Eschershausen 1944-45 eingesetzt wurden, um in den Asphaltstollen des Hils eine Rüstungsindustrie unter Tage aufzubauen.

Bohlweg, 37627 Lenne
c/o Dr. Hilko Linnemann, Kreisvolkshochschule Holzminden
Tel.: 05531 - 70 74 13
hilko.linnemann@landkreis-holzminden.de
Dauerausstellung in rekonstruierter Baracke, Lehrpfad

Am 8.9. geöffnet 11 bis 17 Uhr.
Führungen um 11 und 15 Uhr, Treffpunkt: Infopavillon an der B 64, am Eingang zur Erinnerungsstätte. Festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung erforderlich.

Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße

Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße

Außenlager des KZ Neuengamme 1944-45. Die Häftlinge wurden in den Werken der Büssing-NAG zur Zwangsarbeit eingesetzt. Die Gedenkstätte im ehemaligen Invalidenhaus der Schill-Stiftung befindet sich neben dem früheren Lagerareal und dem Schill-Denkmal.

Schillstraße 25, 38102 Braunschweig
Tel.: 0531 - 27 02 565
gedenkstaette.schillstrasse@braunschweig.de
www.schillstrasse.de

Dauerausstellung, geöffnet Di, Mi 14 - 17 Uhr, Do 16 - 19 Uhr, jeden 1. Sa im Monat 14 - 17 Uhr.

Am 8.9. geöffnet 11 bis 17 Uhr.
Führungen 11, 12.30, 14 und 16 Uhr
12 Uhr: Neuzugänge zum Offenen Archiv "Braunschweig - eine Stadt in Deutschland erinnert sich"
15 Uhr: Präsentation "Kampf der Bilder - Braunschweig 1930-33 im Spiegel der Fotografie"

Ehemaliger Appellplatz des KZ Drütte und Häftlingsunterkünfte unter der Hochstraße

Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte

Außenlager des KZ Neuengamme auf dem Gelände der "Reichswerke Hermann Göring" 1942-45. In Räumen unter einer Hochstraße waren bis zu 3.000 Häftlinge untergebracht, die im Stahlwerk zur Zwangsarbeit eingesetzt wurden. Das Areal der Hochstraße im Bereich des früheren KZ steht unter Denkmalschutz.

Auf dem Gelände der Salzgitter AG, 38239 Salzgitter
c/o Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V., Wehrstraße 29, 38226 Salzgitter
Tel.: 05341 - 44 581
info@gedenkstaette-salzgitter.de
www.gedenkstaette-salzgitter.de
Dauerausstellung, geöffnet jeden 2. Sa im Monat 15 - 17 Uhr und auf Anfrage.

Am 8.9. geöffnet 11 bis 15 Uhr.
Führungen um 11, 13 Uhr. Treffpunkt: Salzgitter AG, Tor 1, Eisenhüttenstr.
14 - 17 Uhr: Stadtrundfahrt "Salzgitter im Nationalsozialismus", Kostenbeitrag: 5 €, Voranmeldung erforderlich, Treffpunkt: Wehrstr. 29.

Städt. Friedhof Wolfenbüttel, Gräberfeld 13a

Gräberfeld 13a Städtischer Friedhof Wolfenbüttel

1941-45 Begräbnisstätte von 300 sowjetischen Kriegsgefangenen, die zumeist im Reservelazarett "Sternhaus" in Wolfenbüttel gestorben waren sowie von 100 im Strafgefängnis Wolfenbüttel hingerichteten Männern und Frauen.

Lindener Straße 10, 38300 Wolfenbüttel
c/o Wilfried Knauer, Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Ziegenmarkt 10, 38300 Wolfenbüttel
Tel.: 05331 - 807-244

Am 8.9. geöffnet 9 bis 18 Uhr.
Führungen stündlich ab 10 Uhr.

Neugnadenfeld: Station des Geschichtslehrpfads

Lagerbaracke Alexisdorf, Kriegsgräberstätte Neugnadenfeld

Baracke des Lagers Alexisdorf, das von 1940-45 mit Kriegsgefangenen belegt wurde. Auf dem Friedhof sind mindestens 600 der Opfer bestattet. 1946 gründeten Angehörige der Herrnhuter Brüdergemeinde in dem Barackenlager den Ort Neugnadenfeld.

Herrnhuterring 25 (Dorfgemeinschaftshaus), 48924 Ringe Neugnadenfeld
c/o C. Pasternak, LAN e.V.
Tel.: 05921 - 36 109
www.neugnadenfeld.de
Dauerausstellung, geöffnet So 15 - 17 Uhr.

Am 8.9. geöffnet 10.30 bis 17 Uhr.
Führungen auf Anfrage: Ausstellung, Kirche, Kriegsgräberstätte, Geschichtspfad, Kunstwegestationen (Dauer etwa 90 Minuten).

Ehemalige Haftzelle, Gedenkstätte Gestapo Osnabrück

Gedenkstätte Gestapokeller

Ab 1938 Sitz der Geheimen Staatspolizei Osnabrück, die im Keller fünf Haftzellen einrichtete. Unter anderem wurden dort nach der Pogromnacht 1938 bis zu 90 Osnabrücker Juden festgehalten und die meisten von ihnen anschließend in das KZ Buchenwald deportiert.

Schloss Osnabrück, Neuer Graben, 49076 Osnabrück
Tel.: 0541 - 96 96 060
info@gedenkstaette-osnabrueck.de
www.gedenkstaetten-augustaschacht-osnabrueck.de
Dauerausstellung, geöffnet jeden 1. und 3. So im Monat, 14 - 17 Uhr.

Am 8.9. geöffnet 14 bis 17 Uhr.

Antikriegsbaracke Atter, Osnabrück-Eversheide

Antikriegsbaracke Atter

Ab 1940 diente die Wehrmachtskaserne Eversheide als Lager für kriegsgefangene Offiziere, ab 1941 als zentrales Lager für Offiziere der jugoslawischen Armee. Darunter befanden sich auch etwa 400 jüdische Offiziere. Seit 2009 steht eine der Baracken unter Denkmalschutz.

Landwehrstraße, 49076 Osnabrück
c/o Walter Hans Gröttrup, Förderverein Antikriegsbaracke Atter-Osnabrück e.V., Tel.: 0541 - 12 62 44
Eine Dokumentations- und Bildungsstätte ist im Aufbau.

Am 8.9. geöffnet 11 - 17 Uhr.
Führungen auf Anfrage.

Gedenkstätte Augustaschacht

Gedenkstätte Augustaschacht

Das 1876 errichtete Pumpenhaus ("Augustaschacht") wurde ab 1940 als Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeiterlager genutzt. 1944/45 diente das Gebäude der Gestapo Osnabrück als Arbeitserziehungslager für insgesamt etwa 2.000 Jugendliche und Männer.

Zur Hüggelschlucht 4, 49205 Hasbergen
Tel.: 05405 - 89 59 270
info@augustaschacht.de
www.gedenkstaetten-augustaschacht-osnabrueck.de
Dauerausstellung, geöffnet Feb. bis Okt.: Mo bis Fr 14 - 17 Uhr, So 11 - 17 Uhr; Nov. bis Jan.: Mo bis Fr 14 - 17 Uhr, So 13 - 16 Uhr.

Am 8.9. geöffnet 11 bis 17 Uhr.
Führung um 15 Uhr.

Artikel-Informationen:

Ansprechpartnerin: Juliane Hummel
Gedenkstättenförderung Niedersachsen | Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
Im Güldenen Winkel 8
29223 Celle
Tel.: 05141 - 933 55-25
juliane.hummel@stiftung-ng.de

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